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Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)

Bei vermuteten oder bereits im EKG dokumentierten Herzrhythmusstörungen kann die Durchführung einer invasiven elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) angezeigt sein. Nach Absetzen aller rhythmusrelevanter Medikamente (insbesondere des Betablockers) werden in Abhängigkeit der vermuteten Arrhythmie drei Diagnostikkatheter über die Leistenvene (nach lokaler Betäubungsspritze) schmerzfrei zum Herzen geführt und dort jeweils im rechten Vorhof, am AV-Knoten sowie in der Spitze der rechten Herzkammer platziert. Über diese Katheter erfolgt anschließend eine intrakardiale Ableitung von Potentialen sowie eine programmierte Stimulation zur Erfassung einer Arrhythmieneigung mit ggf. Auslösen der bereits im Alltagsleben aufgetretenen Rhythmusstörung. Hiermit kann die Rhythmusstörung sowohl bewiesen als auch eindeutig spezifiziert werden, um danach eine geeignete Behandlung durchführen zu können.
Neben dem diagnostischen Nutzen besteht der therapeutische Nutzen in der Evaluierung einer gezielten und geeigneten, u.U. heilenden Therapie (Katheterablation) sowie in der Überprüfung der Effektivität einer durchgeführten Therapie. Hierdurch ergeben sich eine Verbesserung der Lebensqualität und Verlängerung der Lebenserwartung (vor allem bei lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen).
Dieser Eingriff dauert ca. 60 Minuten, ist nahezu schmerzfrei und kann daher problemlos beim wachen Patienten durchgeführt werden.